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Welcher Mac für Apple Developer – Teil 4

iMac

Der iMac gehört zweifelsohne zu den beliebtesten Macs von Apple, und das aus gutem Grund. Er besitzt ein wunderschönes wie schlichtes Design, ist so kompakt wie es ein Gerät mit entsprechend integriertem Display überhaupt sein kann, und steckt voller potenter Hardware. Da verwundert es nicht, dass der iMac – neben dem MacBook Pro – zu den Lieblings-Devices für Apple Developer gehört.

Und auch heute ist der iMac für macOS-, iOS-, watchOS- und tvOS-Entwickler eine großartige Wahl. Das liegt allen voran an den großen integrierten Displays, die Apple-typisch absolut überzeugen und kaum Wünsche offen lassen.

Der kleine Bruder: 21,5“-iMac

Der iMac steht in insgesamt zwei Größenvariationen zur Verfügung: Das kleinere Modell mit 21,5“-Display ist ab 1.299,00 € zu haben. Zu empfehlen ist dieses Sparmodell – gerade für Entwickler – aber definitiv nicht. Das liegt einerseits an der spärlichen Grafik in From der integrierten Intel Iris Plus Graphics 640, viel gravierender wiegt aber die verbaute 1 TB große Festplatte, die im Vergleich zu den heute modernen SSDs das System merkbar ausbremst. Alternativ lässt sich dieses kleine Einstiegsmodell auch mit einer 256 GB SSD ausstatten, was mit 240,00 € Aufpreis zu Buche schlägt. Größere SSD-Kapazitäten sind erst in anderen iMac-Modellen zu haben.

Generell steht als Alternative zu reiner HDD und SSD auch das sogenannte Fusion Drive zur Verfügung, einer Mischung beider Elemente. Häufig benötigte Anwendungen und Dateien wandern auf die SSD zum schnelleren Zugriff, während der Rest auf der Festplatte verweilt.

Wer aber die Zugriffszeiten auf den verbauten Speicher aus einem MacBook gewohnt ist, dürfte womöglich auch das Fusion Drive als recht langsam empfinden. Möchte man daher einen 21,5“-iMac mit 1 TB SSD (das entspricht dem verfügbaren Maximum), schlägt das bereits mit 2.459,00 € zu Buche. Dafür erhält man aber auch einen 3,6 GHz Quad-Core Intel Core i3-Prozessor der achten Generation und 8 GB Arbeitsspeicher. Außerdem ist eine externe Grafikkarte in Form der Radeon Pro 555X mit 2 GB Grafikspeicher verbaut, das teuerste Modell lässt ist zudem mit einer Radeon Pro 560X mit 4 GB Grafikspeicher ausgestattet und lässt sich optional auch mit einer Radeon Pro Vega 20 mit 4 GB Grafikspeicher konfigurieren.

Auch hier lohnt es sich für Entwickler, für 240,00 € zusätzlich auf 16 GB Arbeitsspeicher zu erweitern, alternativ stehen für 720,00 € auch 32 GB zur Verfügung. Was die Prozessoren betrifft, sind im 21,5“-Modell auch Sechskernprozessoren mit 3,0 GHz oder 3,2 GHz Taktrate möglich.

Das Biest: 27“-iMac

Wer das Maximum aus einem iMac herausholen möchte sollte einen Blick auf das 27“-Modell werfen. Das wartet nicht nur mit einem großartigen 5K-Display auf, sondern startet standardmäßig immer mit einem Fusion Drive statt einer reinen HDD. Das günstigste Modell mit 8 GB Arbeitsspeicher, einem 3,0 GHz 6-Core Prozessor, 1 TB Fusion Drive und einer Radeon Pro 570X mit 4 GB Grafikspeicher beläuft sich auf 2.099,00 €. Die Aufpreise beim Arbeitsspeicher für 16 GB oder 32 GB entsprechen denen des 21,5“-iMac und liegen damit bei 240,00 € respektive 720,00 €.

Die Maximalausstattung des iMac hat es inzwischen in sich und kann preislich sogar das Basismodell des iMac Pro übertrumpfen. Mit 3,6 GHz 8-Core Intel Core i9-Prozessor (Turbo-Boost bis zu 5,0 GHz), 64 GB Arbeitsspeicher, einer Radeon Pro Vega 48 mit 8 GB Grafikspeicher und 2 TB SSD wandern insgesamt 6.139,00 € über die Ladentheke. Zweifelsohne erhält man damit aber auch ein Biest von Rechner, der mit den typischen Aufgaben eines Entwicklers nicht die geringsten Schwierigkeiten haben sollte und auch bei komplexeren Arbeiten nicht schlapp macht.

Fazit

Ich persönlich halte den iMac für einen großartigen Rechner für Entwickler, solange man auf eine reine HDD und nach Möglichkeit auch auf ein Fusion Drive verzichtet und stattdessen eine SSD als integrierten Speicher nutzt. Ferner sollten wenigstens 16 GB Arbeitsspeicher verbaut sein, bis zu 32 GB (im 21,5“-Modell) und sogar 64 GB (im 27“-Modell) sind darüber hinaus möglich.

Mit dem iMac erhält man einen schicken und immens leistungsstarken All-in-one-Rechner mit großartigem Display, der sich ideal für Entwickler eignet. Alternativ bietet sich der 2017 von Apple eingeführte iMac Pro an, den wir uns im nächsten Artikel dieser Serie einmal genauer ansehen werden. Darin klären wir auch die Frage, ob und wann ein iMac Pro sinnvoller für Entwickler sein kann.

Euer Thomas

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