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Meine persönliche Wunschliste für die WWDC 2019

Letzte Woche war es endlich wieder soweit: Apple hat offiziell den Termin für seine diesjährige Entwicklerkonferenz WWDC (Kurzform für Worldwide Developers Conference) bekannt gegeben. Vom 03.06.19 bis zum 07.03.19 werden diverse Neuerungen vorgestellt, über die wir Apple Developer uns freuen dürfen. Das bezieht sich sowohl auf neue Entwickler-Ressourcen wie ein Xcode-Update und neue Frameworks ebenso wie auf neue Versionen von macOS, iOS und Co.

Für mich und sehr wahrscheinlich den Großteil aller anderen Apple Developer da draußen gehört die WWDC immer zu den persönlichen Highlights des Jahres. Auch wenn ich nicht selbst vor Ort in San Jose bin, verfolge ich die Woche über doch die verschiedenen Sessions und sauge all das neue Wissen ein, das mir in die Finger kommt. Ich persönliche liebe diese Zeit des Jahres und das Ausprobieren der kommenden Updates und Versionen.

Und jedes Jahr gibt es immer einige Dinge, die ich mir persönlich für die WWDC wünsche. Ganz gleich ob neue Hardware, Services oder Apps: Es gibt so einiges, womit Apple mich total begeistern und glücklich machen könnte. In diesem Artikel möchte ich über die drei Dinge sprechen, die mich bisher umtreiben und über die ich mich gigantisch freuen würde, sollten sie auf der WWDC vorgestellt werden.

Platz 3: Dark Mode für iOS

Der Dark Mode, den Apple im letzten Jahr in macOS Mojave integriert hat, ist eines der Features, die ich am meisten feiere. Es mag eine Kleinigkeit sein, doch den Dark Mode auf dem Mac zu verwenden hilft mir tatsächlich dabei, mich besser auf meine Arbeit konzentrieren zu können. Einen solchen Dunkelmodus nutzte ich zuvor bereits in Apps, die ihn temporär mit einer eigenen Implementierung mitbrachten. Das gleiche gilt auch heute noch für iOS. Apps wie Ulysses oder Things verfügen über einen solchen Dunkelmodus und ich nutze ihn mit Begeisterung.

Da ist es nur konsequent, wenn Apple als Nächstes auch iOS um einen separaten Dark Mode ergänzt (schließlich war es in tvOS noch vor macOS als erstes soweit). Ob der kommen und wie er aussehen wird, bleibt freilich abzuwarten, aber ich gehe stark davon aus, dass Apple eine entsprechende Implementierung sehr gut hinbekommen wird. Und allen voran auf dem iPad (Pro) wäre ein solcher Dark Mode wahrlich Gold wert.

Platz 2: 16“-MacBook Pro

Seitdem ich das erste Mal das Gerücht gehört habe, dass demnächst ein neues MacBook Pro-Modell im 16“-Format (und sehr wahrscheinlich nahezu randlosem Display) erscheinen soll, war ich Feuer und Flamme für dieses noch absolut fiktive Gerät. Die Vorstellung, ein dünnes und weiterhin kompaktes Notebook zu erhalten, das gleichzeitig einen großen 16“-Bildschirm mit sich bringt, finde ich enorm überzeugend.

Aber ich bin ehrlich: Mein Bauchgefühl sagt mir, dass wir ein solches Gerät noch nicht zur WWDC sehen werden, eher erst im Sommer oder gar im Herbst. Freuen würde ich mich natürlich trotzdem, sollte Apple ein Nachsehen haben und über diese spannende Maschine so schnell wie nur möglich mehr erzählen (sofern sie überhaupt tatsächlich existiert).

Platz 1: Xcode für das iPad (Pro)

Seit dem ersten iPad Pro aus dem Jahr 2015 wünsche ich mir kaum etwas sehnlicher als eine angepasste iOS-Version von Xcode. Ich weiß, dass manche Entwicklerkollegen diesen Wunsch nicht nachvollziehen können und das iPad Pro nicht für „richtige“ Programmiertätigkeiten einsetzen würden. Doch für meine persönlichen Zwecke fände ich es einfach enorm spannend und befriedigend, unterwegs nur mit meinem iPad Pro nicht nur zu schreiben, sondern auch Apps entwickeln zu können. Mit Swift Playgrounds hat Apple bereits gezeigt, dass das Thema Programmieren für sie auch durchaus aufs iPad gehört, was nun also noch fehlt, ist eine vollständige IDE.

Dazu braucht es im Übrigen keine 1:1-Kopie der Mac-Version von Xcode auf dem iPad, ganz im Gegenteil. Wenn Apple sich auf den Formfaktor und die Bedienung des iPads besinnt (wie sie es ja bereits vorbildlich tun, wie Beispiele wie iMovie oder das genannte Swift Playgrounds eindrucksvoll zeigen), könnten wir eine IDE erhalten, mit der man wenigstens iOS-Apps direkt auf dem iPad entwickeln und ausführen kann; alles in einer schicken, übersichtlichen und kompakten Oberfläche. Möglicherweise ist sogar ein watchOS-Simulator enthalten, auch tvOS wäre als unterstützte Zielplattform denkbar (immerhin basiert die ja auch auf dem UIKit-Framework, genau wie iOS).

Und der absolute Abschuss wäre natürlich, auch macOS-Apps auf dem iPad kreieren zu können. Und so abwegig der Gedanke zunächst klingen mag, ist er womöglich gar nicht. Erwartet uns schließlich in diesem Jahr nicht der Einzug von UIKit auf dem Mac? Was spräche dann dagegen, wenigstens auf UIKit basierende Apps auch auf einem iPad zu entwickeln? Ich meine ja nur …

Fazit

Ich weiß schon: Gerade der Wunsch nach einer angepassten Xcode-Version für das iPad ist gelinde gesagt wohl recht unwahrscheinlich. Dennoch wäre das ein absolutes Highlight für mich und ich hoffe weiterhin darauf. Aber auch ein 16-MacBook Pro mit randlosem Display oder der (wohl sehr wahrscheinliche) Dark Mode im kommenden iOS 13 würden mich ebenfalls bereits stark begeistern.

Was denkt ihr? Was erhofft ihr euch von der diesjährigen WWDC, und welche Highlights würdet ihr euch ganz persönlich wünschen? Ich freue mich auf den Austausch. 🙂

Euer Thomas

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