• Die diesjährige WWDC hatte es wahrlich in sich, und damit spiele ich nicht nur auf SwiftUI an, das für mich und viele andere Apple Developer zweifelsohne das Highlight schlechthin darstellte. Es gab auch darüber hinaus wahnsinnig viel zu sehen und zu erfahren. Tatsächlich ist die Fülle an Neuerungen, mit denen wir uns Entwickler bis zum Herbst (und natürlich darüber hinaus) auseinandersetzen dürfen, enorm groß. Da ist watchOS 6, das es erstmals erlaubt, autarke Apps ohne eine Companion-Variante auf dem gekoppelten iPhone zu installieren und auszuführen. Da ist Project Catalyst, mit dem die Ausführung von iPad-Apps auf dem Mac nun tatsächlich…

  • Es war zweifelsohne das Highlight für Apple Developer auf der diesjährigen Worldwide Developers Conference: Mit SwiftUI hat Apple ein gänzlich neues UI-Framework aus dem Hut gezaubert, das es erlaubt, plattformübergreifende Nutzeroberflächen für macOS, iOS (und iPadOS), watchOS sowie tvOS zu erstellen. Es stellt somit eine Alternative zu Views und View-Controllern dar, wie man sie bisher aus den jeweils plattformspezifischen Frameworks AppKit, UIKit und WatchKit kennt. In dieser neuen Artikelserie möchte ich euch das SwiftUI-Framework auf Basis der zur Verfügung stehenden Beta-Versionen im Detail vorstellen. Ich zeige euch, wie das Framework in seinen Grundzügen funktioniert und wie ihr damit eigene User…

  • iMac Der iMac gehört zweifelsohne zu den beliebtesten Macs von Apple, und das aus gutem Grund. Er besitzt ein wunderschönes wie schlichtes Design, ist so kompakt wie es ein Gerät mit entsprechend integriertem Display überhaupt sein kann, und steckt voller potenter Hardware. Da verwundert es nicht, dass der iMac – neben dem MacBook Pro – zu den Lieblings-Devices für Apple Developer gehört. Und auch heute ist der iMac für macOS-, iOS-, watchOS- und tvOS-Entwickler eine großartige Wahl. Das liegt allen voran an den großen integrierten Displays, die Apple-typisch absolut überzeugen und kaum Wünsche offen lassen. Der kleine Bruder: 21,5“-iMac Der…

  • Änderungen verwerfen Im letzten Artikel dieser Reihe zur Source Control in Xcode haben wir uns mit den sogenannten Commits auseinandergesetzt und erfahren, wie wir mit deren Hilfe Änderungen an einem Projekt im Versionsverwaltungssystem speichern können. Passend dazu möchte ich in diesem Artikel darüber schreiben, wie man bereits durchgeführte Änderungen wieder verwerfen und damit rückgängig machen kann, die man noch nicht mittels Commit in das Versionsverwaltungssystem übernommen hat. Das Prozedere an sich ist recht simpel, lässt sich aber an verschiedenen Stellen aus Xcode heraus nutzen. Verwerfen aller Änderungen Grundsätzlich lautet der Befehl, jüngst durchgeführte Änderungen an einem Projekt wieder zu verwerfen,…

  • Aktuell findet in San Jose Apples alljährliche Entwicklerkonferenz WWDC (Worldwide Developers Conference) statt und – holly molly! – was hat Apple dieses Jahr dort doch für ein Feuerwerk abgeliefert! Zu dem Zeitpunkt, zu dem dieser Artikel erscheint, ist die WWDC zwar noch in vollem Gange, die Eröffnungs-Keynote liegt aber bereits hinter uns und Betaversionen der diversen Neuvorstellungen stehen zum Download bereit. Das möchte ich zum Anlass nehmen, an dieser Stelle einmal meine bisherigen persönlichen Highlights der Keynote zusammenzufassen. Darunter finden sich auch viele Themen, die wir mit Sicherheit in der nächsten Zeit hier auf dem Blog und auch auf YouTube…

  • Mac mini Lange Zeit wurde der Mac mini von Apple recht stiefmütterlich behandelt. Über Jahre hinweg gab es keine Aktualisierungen der Hardware bei gleichbleibendem Preis. Das war umso bedauerlicher, als dass der Mac mini gerade für Einsteiger ein spannendes Produkt darstellte. Er gehört zu den günstigsten verfügbaren Macs und nimmt dank seiner kompakten Form kaum Platz weg. Dann, Ende des Jahres 2018, hatte Apple ein Einsehen mit allen Mac mini-Liebhabern und stellte eine komplett überarbeitete Variante dieser Produktreihe vor. Ob und wie die für Apple Developer taugt, kläre ich in diesem Artikel. Space Gray statt Silber Was zunächst einmal beim…

  • Versions- und Build-Nummern spielen bei der App-Entwicklung eine wichtige Rolle. Sie dienen nicht nur dazu, den Endnutzern eine Orientierung bei der Veröffentlichung von Updates zu geben, sondern können auch bei der Umsetzung neuer Funktionen dabei helfen, den Überblick über an beispielsweise Testnutzer verteilte Vorabversionen zu behalten. Als Apple Developer pflegt man die Informationen zu Versions- und Build-Nummer typischerweise in den zugehörigen Target-Einstellungen. Dort stehen zwei Textfelder namens Version und Build zur Verfügung, in denen die entsprechenden Daten eingetragen werden. Intern wird diese Information in der Info.plist-Datei gespeichert. So weit, so gut. Und so praktisch. Doch in vielen App-Projekten werden Versions-…

  • Bereits seit längerem (wenn ich mich recht entsinne seit Xcode 9, bin mir da aber nicht 100%ig sicher) gibt es ein interessantes Feature in Apples Entwicklungsumgebung, das es erlaubt, Apps kabellos auf iPhone und iPad zu kompilieren und auszuführen. Es ist somit nicht mehr zwingend nötig, ein Testgerät mittels Kabel mit dem Mac zu verbinden, um eine iOS-App darauf installieren zu können (auch wenn es in gewissen Fällen weiterhin durchaus Sinn macht, dazu später mehr). In diesem Artikel möchte ich euch dieses kleine aber feine Feature einmal kurz vorstellen und auf dessen Vor- und Nachteile eingehen. Aktivierung der kabellosen Übertragung…

  • In den letzten Wochen ging es hier bei mir ein wenig Schlag auf Schlag: Im April fieberte ich dem offiziellen Release meines Swift-Handbuchs entgegen, das Anfang Mai erschienen ist. Aber bereits Ende April gab es ein weiteres kleines Highlight. Da nämlich erschien mein damals neuester Kurs auf LinkedIn Learning: Objective-C: Code für Swift optimieren. Und seit kurzem ist noch eine Tipps & Tricks-Reihe auf LinkedIn Learning gestartet, in der jeden Donnerstag ein neuer Film rund um Swift, iOS und Co. veröffentlicht wird. Objective-C: Code für Swift optimieren In diesem Kurs geht es um die technischen Möglichkeiten, mit denen sich das…

  • Vor kurzem hat Apple die neue Version 3.0 von Swift Playgrounds veröffentlicht, jener App, die es euch ermöglicht, auch auf einem iPad zu programmieren. Swift Playgrounds stellt hierbei keine vollwertige IDE wie Xcode dar, kann aber in großem Umfang mit den selben Playground-Dateien umgehen, wie sie sich auch in Xcode erzeugen lassen. Die App ist also bestens dazu geeignet um ein wenig zu experimentieren und mehr über das Programmieren zu lernen. Gerade letzteres ist ein stark ausgeprägter Aspekt von Swift Playgrounds, auf den ich auch gleich noch näher eingehen werde. Im Folgenden gebe ich euch einen kleinen Überblick über die…